Pressemitteilung
08.06.2009
Aktuelle Studie "Obama und die Deutschen": Ein menschliches Vorbild – aber kein politisches 'role model'.
A&B FRAMEWORK hat in einem Kooperationsprojekt mit der UMC Potsdam das Phänomen Barack Obama aus Sicht der deutschen Bevölkerung in untersucht.
Die Obamania geht weiter: Mit dem US-Präsidenten ist am 4. Juni ein Gast zu Besuch gekommen, der die Deutschen weiterhin positiv fasziniert. Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts A&B FRAMEWORK zeigt, dass es die menschlichen Werte und Haltungen der Person Barack Obama sind, von denen Inspiration und Faszination ausgehen – und nicht primär seine politische Programmatik. Die Deutschen sind zwar beeindruckt von der Entschiedenheit, mit der die USA derzeit einen Wandel voran treiben; dieser 'Change' bleibt aber doch ein entfernter 'amerikanischer Traum' und gilt nicht als Modell für die bundesdeutsche Wirklichkeit. Die Zentrierung aller politischen Kräfte auf eine einzelne Person können und wollen sich die Befragten für Ihr Land nicht vorstellen. Die Magie des neuen USPräsidenten liegt in der Verbindung von zwei scheinbar unvereinbaren Qualitäten: Performance und Verletzlichkeit. Es berührt die Menschen tief, dass Obama neben aller Entschlossenheit und Professionalität auch Schwächen nicht verschweigt und im Auftritt menschlich bleibt. Er wird dadurch zu einer Inspiration der persönlichen Lebensführung. Die Deutschen fragen sich mit Spannung, ob dieses 'Obama-Prinzip' unter den Bedingungen des politischen Tagesgeschäftes alltagstauglich ist – und bleiben kann.
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